Hört Frau Heckel zu!

Zum wiederholten Male schlägt Margaret Heckel (Politikchefin der FTD) vor, wie steuerliche Umstellungen ablaufen sollten: Erst entlasten und dann angekündigt belasten.

“Wird der Arbeitslosenbeitrag […] um zwei Punkte gesenkt, spült das jeweils 8 Mrd. Euro in die Kassen der Bürger und Firmen. Wissen die Menschen, dass wenige Monate später die Mehrwertsteuer zum Ausgleich ebenfalls um zwei Punkte steigt, werden sie womöglich trotzdem mit ihren 8 Mrd. Euro einkaufen gehen. Der Konsumschub wäre beträchtlich - und würde denjenigen Händlern helfen, die die höhere Mehrwertsteuer später nicht an ihre Kunden weitergeben können.”
(Kolumne von heute.)

Es wird aber anders kommen: Vom Beginn eines Monats an werden 2% mehr bezahlt (für nicht Ermäßigtes) und erst am Ende des Monats sehen angestellte Arbeitende einen Effekt auf dem Lohnzettel. Das sind Buchhaltertricks zu Lasten der Menschen, die das tragen sollen.

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